FANDOM


Arambolien1

Szene in Arambolien: Links Tröstereulen, Rechts Minibolier, im Hintergrund die arambolische Landschaft

Arambolien ist ein fantastisches Land, in das Elea und Ravi mithilfe Ezechiels reisen können.

Obwohl die Kleidung der Menschen mittelalterlich scheint, gibt es moderne Schilder mit Leuchtreklame und den Universator, eine Art Mobiltelefon mit übernatürlichen Kräften, angetrieben durch Eulenstaub. Krieg, Armut und Umweltzersörung sind Aramboliern völlig unbekannt. Auch Steuern gibt es nicht und Krankheiten, bis auf dem harmlosen Eulenschnupfen, scheinen nicht zu existieren.

Auch Eleas Querschnittslähmung ist in Arambolien verschwunden, ihr Rollstuhl bleibt stets in Altenberg zurück.

Weg nach Arambolien Bearbeiten

Der Weg nach Arambolien führt über einen Geheimgang hinter einem Bücherregal im Antiquariat der Vierten Welt. Von dort aus führt ein Weg tief unter die Stadt Altenberg, wo sich ein Tunnelsystem befindet. Am Ende eines komplizierten Labyrinths befindet sich die Tröstereulenhalle, auf deren Grund sich der Eulensee befindet. Durch einen Trick kann dieser trockengelegt werden und eine Säule, auf der eine steinerne Tröstereule steht, zeigt sich. Stellen sich Ravi, Elea und Ezechiel dort unter dem Flügel der Totemteule auf, schüttelt Ezechiel seinen blauen Eulenstaub über sie und rufen alle drei "Uni, tup, trep, und wir sind weg!", gelangen sie auf magische Weise nach Arambolien.

Einwohner Bearbeiten

Menschen Bearbeiten

  • Elea Eluanda, im wirklichen Leben Elea Mischnik, Prinzessin von Arambolien
  • Ravi Ratschput, im wirklichen Leben Ravi Rajaghopala, Prinz von Arambolien
  • König Mika, König von Arambolien und Onkel von Ravi und Elea
  • Königin Elabet, Königin von Arambolien und Tante von Ravi und Elea
  • König Lutger, im wirklichen Leben Herr Mischnik, ehemaliger König von Arambolien, Eleas verstorbener Vater
  • Königin Lobesang, im wirklichen Leben Frau Mischnik, ehemaliger König von Arambolien, Eleas verstorbene Mutter
  • Kiribati, im wirklichen Leben Prof. Dr. Quirin Bartels, Hoflehrer von Elea und Ravi
  • Tilla, im wirklichen Leben Lissy Mischnik, Hofbibliothekarin
  • Cucinopi, im wirklichen Leben Otto Koppnik, Hofkoch
  • Die schöne Tessara, im wirklichen Leben Tessa, Sängerin

Tröstereulen Bearbeiten

  • Ezechiel, Tröstereule von Elea
  • Meister Uhu Uhuvitch, die oberste Tröstereule
  • Uriel, Tröstereule in Ausbildung
  • Ariel, Tröstereule in Ausbildung
  • Ezacharias, Tröstereule in Ausbildung
  • Kliberio, Schachspieler

Flatterfeen Bearbeiten

Flatterfeen sind winzige, geflügelte, grüne, menschenähnliche Feen, deren Aufgabe es ist, den ganzen Tag durch Arambolien zu fliegen und die Uhrzeit anzukündigen. Sie haben äußerst piepsige Stimmen, sprechen stets in Reimen und spielen auch mal gerne den ein oder anderen Scherz.

Minibolier Bearbeiten

Die Minibolier leben und arbeiten seit tausdenden Jahren schon in den Funklomantenminen. Äußerlich erscheinen sie wie Menschen, reichen jedoch einem durchschnittlichen Menschen etwa bis zum Knie, tragen lange, bunte Zipfelmützen und ebenso bunte Arbeitsanzüge. Einmal im Jahr messen sich die Minibolier mit den Tröstereulen im Tschekini, dem arambolischen Schach um den Diamantpokal.

Weitere Bearbeiten

Ein weiteres Geschöpf in Arambolien ist das Cornibum Blankini, ein weißes, geflügeltes Einhorn, das in Arambolien besonders wichtig ist. Außerdem gibt es bunte Festlefanten und andere fantastische Tiere.

Wichtige Orte Bearbeiten

Arambolien2

Elea und Ravi auf dem Cornibum Blankini, im Hintergrund der Palazzo Kristallini, die Copa Azuli und das Rosa Rüffelmeer

Charakteristisch für Arambolien sind der riesige, blaue Sandstrand, die Copa Azuli und das Rosa Rüffelmeer, das rosa Meer, das immer angenehm warm ist und welches man trinken kann. Im Palazzo Kristallini, dem Kristallpalast lebt die Königsfamilie mitsamt den Angestellten. Dort befinden sich auch der Thronsaal, die Gemächer von Ravi und Elea, die Palastküche, die Palastbibliothek, der Palastgarten und die königlichen Stallungen. Unter dem Dach des Palastes befindet sich außerdem das Quartulum Astronomicum, das königliche Observatorium.

Im Monte Flamini Eterno Silenzibum, dem Vulkan der ewigen Ruhe, ruhen verstorbene Arambolier. Die Minen der Funklomanten sind ein Bergbaugebiet, in dem es singende Diamanten in Hülle und Fülle gibt.

Scheinbar an zufälligen Orten befindet sich stets eine Truhe mit Klonderscheften, Sieben-Meilen-Stiefeln. Weitere Orte sind der Brunnen an der Purpurbrücke. In der Waldprovinz Tortona jenseits des Fluminum Fatum befindet sich unter einer rosafarbenen Eiche das Pendulum von Tortona, das von Arambolien aus die Zeit der echten Welt steuert. Das Museo di Firmamenti, das Himmelsmuseum, beheimatet Abbildungen der arambolischen Sternbilder. Sollten die Abbildungen verändert werden, wirkt sich diese Veränderung sofort auf die tatsächlichen astronomischen Gegebenheiten aus.

Nördlich des Palazzo Kristallini und der Echo-Treppe befindet sich das Kliffoni Pazibum, die Friedensklippen

Wichtigste Wasserquellen sind die Quellinis des Monte Flamini Eterno Silenzibum, deren Wasser über den Fluminum Fatum in den Largo Seufzerini fließt und schließlich im Rosa Rüffelmeer mündet. Obskurerweise ist das Wasser des Meeres rosa, das in den Flüssen und Seen jedoch blau. Das liegt möglicherweise am Blankinium, welches sich in arambolischen Seen und Flüssen befindet und die Grundlage für jegliches Leben in und am Wasser bietet.

Flora und Fauna Bearbeiten

In Arambolien gibt es jede Menge Pflanzen mit magischen Fähigkeiten, so zum Beispiel das Herbarum Aroni, Floribum Bellini, Latoni Corona, Wurzeloni Damion, Stenolen vom Eufurbibum, Quendelkrautoni und das höchst seltene Wurzeloni Zetto. Es gibt einen Arbolum von Wisdom, einen Wanderwurzelbaum, der sich frei bewegen und sprechen kann und über enorme Weisheit verfügt.

Die Tierwelt scheint der der Erde sehr ähnlich, jedoch können einige Tiere besondere Farben haben, so gibt es bunte Festelefanten. Im Largo Seufzerini leben Fische und Schnöklomuschlerinis, Süßwasser-Schnörkel-Muscheln. Im Fluminum Fatum leben außerdem Arambakroketten, arambolische Rennkrokodile, die zwar wild und schnell, aber zahm sind. Im Vierecksspinnensumpf leben besagte, große, achtbeinige, aber harmlose Vierecksspinnen.

Die Umwelt in Arambolien scheint unberührt und intakt, was in erster Linie am Mangel jeglicher Autos und Industrie liegt. Jedoch verursachte die Herstellung eines Waschmittels durch Kiribati enorme Umweltschäden, indem aus dem Wasser des Largo Seufzeroni das Blankinium herausgefiltert wurde. Da das Blankinium überlebenswichtig für Muscheln, Fische, Algen, Minibolier, Menschen und das Cornibum Blankini ist, wurde das ökologische Gleichgewicht zerstört.

Sprache Bearbeiten

Arambolisch ist die Sprache, die von allen Einwohnern in Arambolien gesprochen wird. Sie ist eine Mischung aus Deutsch, Umgangssprache, Englisch, Latein und anderen Sprachen. Grammatik und Aussprache entsprechen der im Deutschen. Das Alphabet besteht ebenso aus 26 Buchstaben, die Schrift ist jedoch eine andere als die deutsche, sondern besteht aus der arambolischen Federschrift.

Gesellschaft Bearbeiten

Obwohl die Bevölkerung Aramboliens alles andere als homogen ist, sondern aus verschiedensten Personen- und Tiergruppen besteht, herrscht immer Frieden in Arambolien. Dieser ensteht vor allem durch die Magie des Sternzeichens Tröstereule und des Bonkelstellum, der aus Möggelstin besteht, ein magisches, aus gespresstem Eulenstaub bestehendes Gestein, das am Himmelszelt für Frieden in Arambolien sorgt.

Die Staatsform entspricht einer absoluten Monarchie, ohne Gewaltenteilung, da jedoch der König von Arambolien, König Mika, weise und gerecht herrscht, gibt es keinerlei innenpolitische Probleme.

Obwohl meist überflüssig, gibt es in Arambolien eine Polizei, die aus Tröstereulen besteht und daher Eulozei genannt wird. Zu Einsätzen nehmen Eulozisten oft Wedelkleffs, fliegende Hunde, mit. Ein Gefängnis oder irgendeine Form von Straf- oder Justizsystem gibt es nicht, da nicht vonnöten. Sollte es entgegen aller Wahrscheinlichkeit zu einer Straftat kommen, spricht der König das Recht. Die Strafe besteht meist aus Kartoffelschälen.

Kultur und Mythologie Bearbeiten

Eine Religion gibt es Arambolien nicht, jedoch eine ausgesprochen wichtige und weitreichende Mythologie. Das Compendium Arambolicum, das große Buch der arambolischen Prophezeiungen bildet dabei den Mittelpunkt und gilt als das wichtigste Buch Aramboliens. Die wichtigste und letzte Prophezeiung sagt das Weltende hervor: sollte das Cornibum Blankini, das weiße, eigentlich unsterbliche Einhorn, sterben, wird Arambolien mitsamt seinen Untertanen untergehen.

Es gibt zahlreiche Traditionen und Rituale. Wichtig sind unter anderem die Tempum Ritualinis, die Zeitrituale, die von jedem Arambolier vor dem Ende aller Zeiten gesprochen werden müssen.

Ein weiteres jährliches Ritual fällt auf den Geburtstag von Königin Elabet: Dabei muss ein Mitglied der Königsfamilie dem Cornibum Blankini das Tubalakum über das Horn stülpen und dabei einen Segen sprechen, was dem gesamten Königreich ein Jahr lang Glück garantiert. Berührt ein Nicht-königlicher das Tubalakum, droht sieben Jahre währendes Unglück.

Ein weiteres wichtiges Buch ist das Bukoni der Funklostelli Secretibum, das Buch der Geheimnisse der Sterne, in welchem die astronomischen und astrologischen Kentnisse und Weisheiten von Generationen arambolischer Gelehrter gesammelt sind.

Trivia Bearbeiten

  • Die Strafe für Körperverletzung in Arambolien ist ein halbes Jahr Unsichtbarkeit
  • Cornibum Blankini (Einhorn) und Tröstereuloni (Tröstereule) sind arambolische Sternzeichen
  • Auch in Arambolien gibt es Weihnachten
  • Die Zeit in Arambolien vergeht langsamer als die in der Realität
  • In Arambolien gilt Pech als ansteckend